Erlebt - meine Geschichte mit Gott

Stimmen aus verschiedenen ETG Gemeinden


von Redaktion ETG unterwegs

Eines Tages, ich war 14 Jahre alt, ging ich mit ein paar Freundinnen baden. Im Nachbardorf war und ist auch heute noch eine bekannte Brücke. Dort gingen wir hin – ich konnte ein bisschen schwimmen, habe mich aber bis anhin noch nie in tieferes Gewässer getraut. Vor Ort wollten meine Freundinnen den Fluss überqueren. Doch ich zweifelte an mir und hatte Angst. Sie schwammen voran, ich riskierte es auch, und dann, ich weiss heute noch nicht wieso, hat es mich plötzlich nach unten bis an den Boden gezogen. Ich kämpfte gegen den Sog an, schrie verzweifelt, schnappte nach Luft und wurde wieder und wieder nach unten gerissen. Zu dieser Zeit befand sich ein Mann auf der Brücke. Ich weiss noch genau: Er trug blaue Arbeitskleider und eine Mütze. Ohne zu zögern sprang er in den Fluss und zog mich aus dem Wasser. Er legte mich auf die Kiesbank und sagte zu mir: „Jetzt wärst du aber beinahe ertrunken.“ Mit schlotternden Knien verkroch ich mich in die Umkleidekabine.
Mein erster Gedanke war, dass ich zu diesem Zeitpunkt nicht in den Himmel gekommen wäre. Mein Leben zog an mir vorbei und mir wurde alles bewusst, was in meinem Leben nicht stimmte. Also kniete ich mich unter Tränen hin und übergab mein Leben unserem Herrn Jesus – das war die beste Entscheidung meines Lebens! Etwas hat sich in meinem Leben bis heute nicht verändert: die persönliche Beziehung zu Jesus.
Ruth Keller, 92, ETG Buchwiesen

 

Auf den ersten Blick magst du in meinem Leben glänzende Seiten finden. Bei genauerem Hinsehen kommen aber auch die matten und fleckigen Seiten zum Vorschein. Das ist gut so. Denn genau jene - vermeintlich unpassenden Flecken - gebraucht Gott in meinem Leben, um mir meine Abhängigkeit von ihm bewusst zu machen. Wie oft schon habe ich diesen Flecken die falsche Bedeutung zugemessen. Die Worte an meine ungläubigen Kollegen aus Angst vor theologischen Ungereimtheiten für bedeutungslos erklärt oder mein gelobtes Geigenspiel aufgrund einzelnen Misstöne schlechtgeredet. Ich genüge nicht. Diese Lüge pflanzt mir Satan regelmässig ins Herz. Sie zieht mich runter und stellt mich als nutzlos bloss. Ich will diesen Lügen keinen Glauben mehr schenken, denn Gott weiss, dass er sich für die Zusammenarbeit mit fehlerhaften Menschen entschieden hat. Ich will mein Bestes geben und darauf vertrauen, dass Gott, der mich durch und durch kennt, genau MICH für diese bestimmte Aufgabe vorgesehen hat. Die Verantwortung will ich Gott zurückgeben! Er ist derjenige, der mich mit Fähigkeiten und der Kraft dazu ausrüstet. Er gibt genug davon, genau so viel als nötig.

Ein praktischer Tipp für alle Perfektionisten unter euch: Komplimente annehmen und Gott die Ehre geben!
Corinna Baumann, ETG Rümlang

Mit diesen Zeilen, möchte ich Euch einen kleinen Einblick in das Kapitel meines Lebens geben, das Gott gerade mit mir schreibt. Gottes Liebe bewegt mich, für meine Gemeinde da zu sein und läßt mich dabei schöne Erfahrungen machen.

Mit einigen Frauen treffe ich mich jeden Monat. Wir sitzen in fröhlicher Runde zusammen. Wir essen gemeinsam und haben gute Gespräche am Tisch.
Nach einiger Zeit machen wir uns gemeinsam an die Arbeit. Wir schreiben und gestalten Geburtstagsbriefe für jede einzelne Person unserer Gemeinde in Neuhütten.
Bevor wir den Brief abschicken segnen und beten wir für das Geburtstagskind. Dadurch fühlen wir uns sehr mit den einzelnen Personen verbunden.
Bei besonderen Anlässen bringen wir dem Geburtstagskinder den Brief persönlich vorbei. Von vielen Geburtstagskindern bekommen wir positive Rückmeldungen. Das ermutigt und erfreut uns sehr.

Wenn ich Hoffnung, Freude und Ermutigung, die aus dem Glauben kommen,  an andere weitergebe, kommt das selbe in mein eigenes Herz zurück.

Nehemia 8 .10         Die Freude am Herrn ist eure Stärke.
Ilse Müller, ETG Neuhütten

 

Ein ganz grosser Wert in meinem Leben: Ich schaffe es selbst!

Eigentlich alles. Und vor allem kann ich für mich selber sorgen. Habe schliesslich eine gute Ausbildung und bin gesund. Mit ein bisschen Bemühung, muss das klappen.
Kürzlich hörte ich eine Predigt, in der es um „Lebenslügen“ ging. Lügen, die man für wahr befindet. Kein neues Thema für mich und die vielen „Beispielslügen“, die in der Predigt erwähnt wurden, haben mich nicht betroffen. Bis ganz am Schluss noch ein letztes Beispiel gemacht wurde. Die Lebenslüge: Ich kann für mich selber sorgen. Was? Das soll eine Lüge sein? Das stimmt doch, das mach ich!
Dann die Fragen in meinem Herzen: Wer hat dich schon tausend Mal vor Unfällen bewahrt, damit du heute gesund deiner Arbeit nachgehen kannst? Wer hat dich mit Talenten ausgerüstet? Wer schenkt dir deine Freunde?

Vater, es tut mir leid, dass ich so lange geglaubt habe, dass ich für mich selber sorgen kann. Du bist mein Versorger, ich bin von dir abhängig – zum Glück! Danke.
Anja Neuhaus, ETG Buchwiesen

 

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