Frischer Wind - Geisterfülltes Leben im Alltag

Stimmen aus verschiedenen Gemeinden


von Redaktion ETG Unterwegs

Jedes Wort der Bibel ist von Gott eingegeben (2. Tim 3,16). Wenn ich Gottes Wort lese, erkenne ich Gottes Gnade und Gunst mir gegenüber. Die Heilige Schrift ermutigt mich, meine Anliegen zu Gott zu bringen und gibt mir Motivation, nach seinem Willen zu leben. Je mehr ich mein Leben so auf Gott ausrichte, umso mehr erlebe ich Gottes Geist im Alltag. Gott spricht durch die Bibel.

Patrick Dudziak, Kirche Neuhof (ETG Pfäffikon)

Es ist für mich das Bewusstsein zu jedem Zeitpunkt und in jeder Lebenslage, dass Jesus Christus der Herr ist, Herr der Familie, der Gemeinde und bei der Arbeit (Philipper 2.9-11). Geisterfülltes Leben bedeutet, dass ich bewusst  immer wieder in die Stube Gottes komme und mit ihm tiefe Gemeinschaft habe. Diese Gemeinschaft verändert.

Simon Rüegger, ETG Bachenbülach

Ein geisterfülltes Leben kann ich wohl am besten erfassen, wenn Gott einmal seinen Geist von mir nehmen würde... Denn oft läuft der Alltag mit fünf kleinen Kindern rund um die Uhr und Zeiten der einsamen Stille sind Mangelware. Am intensivsten erlebe ich geisterfülltes Leben, wenn ich direkt für Menschen in der Fürbitte einstehe. Dann spüre ich etwas besonders von der Gegenwart Gottes, wie er frischen Wind in die Leben hineinbläst.

 Philipp Baumann, ETG Rümlang

Mein Erleben von frischen Tautropfen die in der Sonne glitzern wie ausgelehrte Kristalle. Ermutigende Worte, als ich in meinem Geistesleben über meine Füsse gestolpert bin. Schönheit in einem Sonnenaufgang, nur für mich. Freundlichkeit meines lebendigen, wunderbaren Gottes, der mich liebt und hütet wie seinen Augapfel. Geliebt um meiner selbst willen. Dieses Wissen wünsch ich jedem.

Ursula Albrecht, ETG Grub

Ein geisterfülltes Leben hat für mich viel mit dem Wissen zu tun, dass Jesus die Tür zum Leben ist. Wenn Jesus in Johannes 10,9 uns zuspricht: «Ich bin die Tür. Wenn jemand durch mich eintritt, wird er gerettet werden. Er wird ein- und ausgehen und gute Weide finden.», dann heisst das eben auch, dass wir täglich am Hirten vorbeigehen, uns von ihm berühren lassen und intime Begegnungen haben. Es sind diese intimen Momente im Alltag, die mein Leben prägen.

Dan Schürch, ETG Bachenbülach

Wenn man über den Heiligen Geist spricht, liegt die Betonung oft auf seinem charismatischen Wirken, jedoch glaube ich, dass sein Wirken nicht darauf zu beschränken ist. Ich erlebe ihn als verändernde und leitende Kraft in meinem Leben und darüber kann ich nur staunen. Ich muss zugeben, dass ich ihm in meinem Glaubensleben bisher noch nicht viel Beachtung geschenkt habe, aber ich glaube, dass wir von seinem Wirken überrascht sein werden, wenn wir ihm mehr Beachtung schenken.

Andreas Ritzmann, ETG Spaichingen

Christen haben den Geist Gottes in sich. Nur merkt man so wenig davon. Warum? Der Lärm um uns und in uns übertönt sein leises Reden. Und der Heilige Geist, Gentleman der er ist, zieht sich zurück anstatt sich aufzudrängen. Wir brauchen die Stille um Gott hören zu können. Ruhe aber bedeutet nicht Abwesenheit von Lärm. Unser bedrängtes Herz kommt im Gebet zur Ruhe (Augustinus). Dann können wir hören.

Viola Traub, ETG Siegelsbach

Mutig fahre ich unangemeldet zu einer Freundin aus der Gemeinde. Meine Erziehung sagt: vorher anrufen. Der Geist sagt: überrasch sie einfach! Dort platze ich mitten hinein in einen Kindergeburtstag, ohne Geschenk und mit ziemlichem Bauchgrummeln. Und dann haben wir eine tolle Zeit mit Lachen, Gesprächen und liebevollen Umarmungen, völlig frei und reich beschenkt....der Geist weht, wo er will.....

Myriam Waller, ETG Lindenwiese

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