60 Jahre EMD


von Monika Zaugg
EMD Fachstelle

Aus den Protokollen ist zu entnehmen, dass sich die ETG Gemeinden noch nicht so einig waren, ob die „äussere Mission“ wirklich ihr Auftrag sei. Einzelne ETG-ler machten sich trotzdem mit viel Vertrauen auf ihren Herrn auf den Weg ins Ungewisse. Die aktive Tätigkeit des EMD startete mit der Unterstützung von Doris Schwemmer, welche im Januar 1956 als Krankenschwester nach Belgisch-Kongo ausreiste.

Was wird an Jubiläumsveranstaltungen gefeiert? Der Referent, Beat Forster (von frontiers) startete seine Predigt am Jahresfest in der EtG Au mit einer Todesanzeige. Gestorben ist der EMD und alle Partnerorganisationen, weil der Auftrag Jesu nicht mehr nötig ist. Ein Happyend! Das Evangelium erreichte jedes Volk, jede Nation. –

Noch steht die Weltgeschichte nicht an diesem Punkt. Der Fokus jeder Gemeinde und jedes Christen soll die Anbetung Gottes sein und dass jeder seine rettende Botschaft hört.

Unsere Ausrichtung als EMD bedeutet: Vertrauen in unseren allmächtigen Schöpfer und Vollender. Er ist es, der verändert, heilt, beruft und rettet. Deshalb unterstützen wir als EMD CH und EMD DE weiterhin die ETG Gemeinden in ihrem interkulturellen Auftrag, die 87 interkulturellen Mitarbeitenden in ihrem Einsatzort (über 30 Länder) zu begleiten, damit diese Todesanzeige bald erscheinen wird.

Wir vertrauen, dass Gott die Weltgeschichte leitet. Er weiss um die riesigen Flüchtlingsströme auf der ganzen Welt. Unsere Frage ist: Was möchte er, dass wir tun sollen? Reichtum, Sicherheit und Glaube ist nicht ein Gut, dass uns alleine gehört. Was bedeutet das für uns als ETG Gemeinden? Der EMD ist an diesen Fragen daran und möchte sich in Zusammenarbeit mit Fachpersonen, zurückgekehrten interkulturellen Mitarbeitenden, Organisationen und mit den Gemeinden auf diesen Weg begeben.

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