Bund ETG Aktuell



Abschied von Fritz Herrli – Bruno Keller übernimmt Aufgaben

FritzHerrli ist nach schwerer Krankheit an den Folgen eines Hirntumors am 11. Februar 2010 verstorben. Bruno Keller übernimmt seine Aufgaben und führt die Projekte entsprechend der Dringlichkeit weiter.

Bernhard und Margrit Ott haben Fritz Herrli kurz vor seinem Tod noch besuchen können. Der gemeinsame Abschied und die Gemeinschaft mit Ursula und einem der Söhne sei für Bernhard ein wichtiger Moment gewesen. Eine direkte Kommunikation mit Fritz war nicht mehr möglich.In der nächsten Ausgabe des ETG Unterwegs wird die Bundesleitung das Schaffen von Fritz in einem Nachruf würdigen. Sie spricht an dieser Stelle der Gattin, den beiden Söhnen und den Angehörigen ihr herzliches Beileid aus. Der Leitung ist es ein Anliegen, dass diese Zeit der Trauer und des Abschiedes in der Familie Herrli durch die Gemeinden und Geschwister mitgetragen wird.

Bruno Keller ist nun daran, sich in die offenen Pendenzen einzuarbeiten. Es geht in einem ersten Schritt nun darum, das neue Erscheinungsbild des ETG Unterwegs mit den Mitarbeitern des Redaktionsteams auszuarbeiten (siehe unten).

Neuer grafischer Auftritt des Bundes

Demnächst wird der Bund der ETG Gemeinden sein neues grafisches Erscheinungsbild vorstellen. Nach rund zwei Jahren Vorarbeit liegt nun das Ergebnis der Spurgruppe Kommunikation vor.

Von dieser Neuerung betroffen ist einerseits das Logo „ETG“ sowie ein neues Konzept und Layout des Magazins „ETG Unterwegs“. Ein Werbebüro aus Kreuzlingen TG hat in enger Zusammenarbeit mit Vertretern des Bundes und der Redaktion einen Entwurf ausgearbeitet. Die Bundesleitung hat sich an ihrer Retraite für eine Variante entschieden. Es gehe darum, so Thomas Gut, Inhaber der Werbeagentur, dass das Logo „ETG“ einen freundlicheren Ausdruck bekomme.

Parallel zum neuen Logo soll auch das ETG Unterwegs ein neues Format bekommen. Das Informationsblatt soll – so Bruno Keller – vom Charakter eines vorwiegend auf die Mitglieder ausgerichteten Mitteilungsheftes wegkommen. Die Komponenten eines christlichen Magazins sollen in Zukunft angemessen berücksichtigt werden.

Fokus 2010-11: „Aufbrechen zu den Menschen“

In den kommenden Jahren lädt die Bundesleitung die Gemeinden ein, zu den Menschen aufzubrechen. Aus dem Studium der Bibel, im Hören auf Gott und durch viele Gespräche mit den Menschen in den Gemeinden hat sich für die Bundesleitung das Leitmotiv „Aufbrechen zu den Menschen“ herauskristallisiert. In den vergangenen Jahren haben wir unsere Sendung als ETG immer wieder von Matthäus 28,16-20 her definiert: Der Bundesleitung ist es ein Anliegen, in den Jahren 2010-11 die Gemeinden ganz besonders in ihrer Zuwendung zu den Menschen zu unterstützen. In ihrer Klausur vom 4./5. Februar 2010 auf dem Bienenberg wird sie das Leitmotiv „Aufbrechen zu den Menschen“ weiter konkretisieren. Dieser Fokus wird auch die Tagung für Älteste und Gemeindeleitungen (12.-14. März 2010 im CRED), sowie die LeiterInnenkonferenz (19. Juni 2010 in Wüstenrot) inhaltlich bestimmen.

„Connect“ – Die ETG-Jugend lebt, was Bund bedeutet.

Vom 27.-29. November 2009 trafen sich rund 250 junge Menschen aus den ETG-Gemeinden im Freizeitheim Lindenwiese zum diesjährigen Jugendtreffen „Connect“. Gastreferent zum Thema „Identität“ war der Präsident des Bundes, Bernhard Ott. Begeistert berichtete er der Bundesleitung. Hier aus seinem Bericht: Connect – was ist denn das? Connect – das heisst verbinden, verknüpfen oder zusammenfügen. Mehr als 250 junge Menschen aus ETG-Gemeinden der Schweiz und aus Süddeutschland connecten, d.h. vernetzen sich miteinander, beten Gott gemeinsam an und denken darüber nach, was ihre Identität als Christen in dieser Welt ist. Und ich durfte dabei sein. Ich habe den jungen Leuten u.a. gesagt: Connect ist ein super Name. Vielleicht wird man dem Bund der ETG-Gemeinden in der nächsten Generation ETG-connect sagen. Denn Bund meint nichts anderes als verbinden, verknüpfen, zusammenfügen. Ja noch mehr: Jesus Christus ist eigentlich der grosse Connecter. Darum ist er in die Welt gekommen, um zu connecten, was auseinander gebrochen ist: Himmel und Erde; Gott und die Menschen; Menschen und Menschen; Völker und Völker. Die Bibel sagt dem auch Frieden stiften. Deshalb ist Jesus DER Friedensstifter, DER Connecter. Und dazu sind wir als seine Nachfolgerinnen und Nachfolger auch berufen. Das ist unsere Identität – und unsere Mission. Nicht nur als junge Christinnen und Christen…

Bruno Keller unterstützt Fritz Herrli im Jahr 2010 im Bereich Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Der Gesundheitszustand von Fritz Herrli, Beauftragter für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit des Bundes, lässt im Moment einen vollen Wiedereinstieg in seine Tätigkeiten nicht zu. Um manche angefangenen und geplanten Projekte weiter voranzutreiben, hat die Bundesleitung Bruno Keller interimistisch gewinnen können. Bruno Keller gehört zur ETG Erlen. Im Zusammenhang mit seiner beruflichen Veränderung ist es ihm möglich, ca. 20% seiner Arbeitszeit auf Honorarbasis dem Bund ETG zur Verfügung zu stellen (Kontakt: ).

Die Umsetzung eines neuen graphischen Erscheinungsbildes zusammen mit einem Graphiker, die Entwicklung eines neuen Konzepts für das ETG Unterwegs, sowie die Herausgabe des ETG-Newsletters der Bundesleitung gehören zu den ersten Aufgaben, die Bruno Keller in Angriff nehmen wird.Bernhard Ott ist ab sofort interimistisch in der Bundesleitung für das Dossier „Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit“ verantwortlich. Fritz Herrli wird selbstverständlich nach Möglichkeiten mit seiner fachlichen Kompetenz die Projekte unterstützen.Unsere Gedanken und Gebete sind mit der Familie Herrli in diesen Tagen.

Interessante LGL-Seminare nicht verpassen!

Im ersten Halbjahr 2010 sind mehrere interessante Seminare im Programm Lebensgestaltung – Gemeindearbeit – Leiterschaft auf dem Programm. Erwin Weibel, Verantwortlicher für Weiterbildung im ETG Bund, ermutigt die Gemeindeleitungen, Mitarbeitende gezielt in ihrer Aus- und Fortbildung zu unterstützen. Folgende LGL Seminare werden im Frühjahr 2010 angeboten:

Leiter- und Leiterinnenkonferenz 2010 – jetzt planen!

Die Konferenz für Leiter und Leiterinnen will einen breiteren Kreis von Leitenden in den Gemeinden erreichen. Diese Konferenz ist einer der tragenden Pfeiler in der Strategie des Bundes zur Identitätsförderung und zur Gemeindeentwicklung. Die Bundesleitung ermutigt die Gemeindeleitungen, frühzeitig zu planen und eine gute Gruppe der erweiterten Leiterschaft zur Teilnahme an der Konferenz am 19. Juni 2010 zu mobilisieren. Das Ziel der Konferenz ist dreifach: Die LeiterInnenkonferenz 2010 wird in Neuhütten stattfinden und dem Fokusthema „Aufbrechen zu den Menschen“ gewidmet sein. Im Rahmen dieser Konferenz findet auch die jährliche Delegiertenversammlung des Bundes statt, zu der die Gemeinden Delegierte gemäss den Statuten entsenden können. Die Leiter- und Leiterinnenkonferenz 2011 wird in der Schweiz sein.

Miriam Hauri - Kinderarbeit

Unterdessen hat sich Miriam Hauri im CREDO und in der Arbeit mit Kindern ETG eingelebt. Ein gemeinsames Büro mit Mitarbeitenden der Kirche Neuhof, ETG Pfäffikon ist im Aufbau. Nachdem sich Miriam Hauri in den ersten zwei Monaten darauf konzentriert hat, die Lagerarbeit im CREDO kennenzulernen und Kontakt zu Leiterinnen und Leitern aufzubauen, wurde sie ab Au-gust/September von Martin Brütsch in die KidsTreff-Arbeit in der ETG Zürich eingeführt, wo sie viele wertvolle Erfahrungen machen konnte. Parallel hat sie begonnen, Beziehungen zu Verantwortlichen der Arbeit mit Kindern in den Gemeinden der ETG aufzubauen und für das nächste Jahr zu planen. Miriam Hauri vertritt zudem unseren Bund in diversen Denominationen übergreifenden Verbänden wie im BESJ, KidsTreff Schweiz und nimmt von dort auch wieder Impulse in die Gemeinden mit. In nächster Zeit wird sich Miriam Hauri bei den Kinder-verantwortlichen der Gemeinden melden und mit ihnen darüber austauschen, was bezüglich Arbeit mit Kindern läuft und geplant ist. Speziell interessiert ist sie daran, innovative Projekte kennenzulernen. Sie kann auch für Inputs und Weiterbildungen angefordert werden. Die Arbeit in einem Kindersekretariat kann einsam sein. Schon im Anstellungsgespräch hat sich Miriam gewünscht, nicht alleine in einem Büro zu arbeiten. Die Kirche Neuhof, ETG Pfäffikon, hat deshalb ein grösseres Büro gemietet, in welchem in Zukunft die teilzeitlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde arbeiten werden, sodass Miriam immer wieder Kontakt zu anderen Personen hat.

Schwerpunkt Jugend: Bundesleitung schaut zusammen mit den Jugendverantwortlichen in die Zukunft

Die Unterstützung der Gemeinden in der Förderung von Kindern und Jugendlichen hat für die Bundesleitung hohe Priorität. Im Brennpunkt steht 2009/10 die Zukunft der Arbeit mit Jugendlichen in den Gemeinden. Im Jahr 2008/09 widmete sich die Bundesleitung schwerpunktmässig dem Dossier „Kind“, was zur Anstellung von Miriam Hauri geführt hat. Nun, für das Jahr 2009/10, legt die Bundesleitung das Augenmerk auf das Dossier „Jugend“. Markus Hunziker, der in der BL die Dossiers „Kind“ und „Jugend“ bearbeitet, hat am Treffen der Jugendverantwortlichem vom 9. September teilgenommen. Durch eine Umfrage und durch intensive Gespräche hat er sich ein Bild von der gegenwärtigen Situation gemacht und die Bundesleitung informiert. Die Bundesleitung nimmt erfreut vom grossen Potenzial an engagierten Jugendverantwortlichen Kenntnis. Es ist das Anliegen der Bundesleitung, die gute Arbeit, die vor Ort getan wird, nachhaltig zu fördern und zu unterstützen. Dazu sollen mit den Jugendlichen zusammen bis im Februar erste konkrete Ziele und Massnahmen formuliert werden. Für den Bund wird es insbesondere eine Frage sein, ob und wenn ja, mit welchem Ziel, die Stelle für die Förderung der Jugendarbeit wieder besetzt werden soll. Bis zur LeiterInnenkonferenz (Mitgliederversammlung) im Juni 2010 möchte die Bundesleitung dazu Klarheit gewinnen.

"Kein faules Geschwätz": Konferenz für Verkündigung befasst sich mit der Planung von Predigtserien

Gegen 80 Predigende haben am 31. Oktober in Bachenbülach anlässlich der diesjährigen Konferenz für Verkündigung gelernt, Predigt-reihen bedürfnisorientiert und in der Bibel verankert zu planen und zugestalten. Immer mehr Gemeinden planen Predigtreihen, sei es entlang einem biblischen Buch oder einem Thema. Ein solches Vorgehen birgt Chancen und Grenzen. Bernhard Ott hat in seinem Grundsatzreferat beide Seiten beleuchtet. Dann ging's in die Praxis: Nach Beispielen aus den Gemeinden Basel und Diessbach leitete Erwin Weibel die Teilnehmenden an, aus dem Hören auf Gott und auf die Bedürfnisse der Gemeinde, eine Predigtreihe zu entwickeln. Dies wurde gleich gemeindeweise eingeübt. Wie kann auch bei einer vom Thema her entwickelten Predigt der biblische Text zu seinem Recht kommen? Dieser nicht geringen Herausforderung hat sich Bernhard Ott im Abschlussreferat gewidmet. Am Beispiel der eignen Predigtvorbereitung hat er aufgezeigt, wie es gelingen kann, Bibeltexte nicht nur zur Dekoration von Themen zu "missbrauchen", sondern auch Predigten in thematischen Predigtreihen tief in Gottes Wort zu gründen. Die Kursunterlagen können beim Sekretariat des Bundes elektronisch angefordert werden (Walter Meier, Uster): Die nächste Konferenz für Verkündigung ist für den 30. Oktober 2010 geplant.

Christustag 13. Juni 2010: Bereits 7200 Reservierungen

Für den nächsten Christustag am 13. Juni 2010 im Stade de Suisse in Bern haben bis am 31. Oktober über 7200 Personen einen Platz reserviert. 90 Prozent von ihnen haben gemüss den Organisatoren gleichzeitig ein Bahnbillet gekauft, um mit dem Zug anzureisen. Weil beim letzte Christustag mehrere Tausend Personen im Basler St. Jakob Park keinen Platzt mehr gefunden haben, richteten die Veranstalter für den nächsten Christustag ein Reservationssystem für Plätze und Bahnbillette ein. Eine breit abgestützte Trägerschaft (Verband evangelischer Freikirchen und Gemeinden; Schweizerische Evangelische Allianz; Réseau évangélique Suisse und Schweizerischer Evangelischer Kirchenbund) lädt ein weiteres Mal zu einem landesweiten Treffen von Christinnen und Christen ein. (www.christustag.ch).

Gottesdienst ausfallen lassen
Die Bundesleitung ermutigt die Gemeinden in der Schweiz, ihre Gottesdienste zusammen mit vielen anderen ins Stade de Suisse nach Bern zu verlegen. Für den Bund ETG ist Fritz Herrli Kontaktperson zu den Christustag-Organisatoren.

Jahresthema 2010: Evangelisation

Für das kommende Jahr schlägt die Bundesleitung das Jahresthema „Evangelisation“ vor. Alles, was fördern, Menschen einen Raum zu bieten, in dem sie sich für ein Leben mit Jesus entscheiden können, soll gestärkt werden. „Reden wir nicht länger darüber, sondern tun wir es“, sagt Erwin Weibel von der BL. Schon ein paar Menschen, die sich mit Jesus auf den Weg machen, lösten viele Bremsen, weil die Gemeindeglieder (und ihre Leitungen) herausgefordert werden, sich um die neuen Christen zu kümmern, so Erwin. Die Bundesleitung will vor Ort Menschen fördern, die selber evangelisieren. „Wir brauchen Vorbilder für junge Erwachsene, die ihnen einen evangelistischen Lebensstil vorleben“, meint BL-Mitglied Markus Hunziker.

Damit gekoppelt ist ein theologisches Thema: Taufe und Mitgliedschaft. Wie werden Menschen Christen? Im Zusammenhang mit Evangelisation wird dies ein wichtiger Jahresschwerpunkt werden. Bernhard Ott wird zwei Theologen aus den Gemeinde für die Mitarbeit anfragen.

Bund ETG stellt Miriam Hauri für Arbeit mit Kindern an

Seit dem 13. Juni 2009 hat der Bund ETG eine neue Beauftragte für Kinder- und Teeniearbeit. Miriam Hauri arbeitet zu 50 Prozent für die ETG und 50 Prozent für Jugendlager im Credo. Mit der Anstellung von Miriam Hauri setzt die Bundes-leitung ein strategisches Ziel: Die Förderung der Ar-beit mit Kindern. Miriam Hauri (30) hat eben die drei-jährige Ausbildung am Theologischen Seminar Bie-nenberg (Schweiz) abgeschlossen. Die frühere kauf-männische Angestellte mit Weiterbildungen als Ge-meindeschreiberin und besonders in der Arbeit mit Kindern wirkt seit Mitte Juni 2009 als Mitarbeiterin des Bundes ETG. Nach einer Zeit der Einarbeitung wird sie hauptsächlich mit den heute 27 Gemeinden im Bund in Beziehung stehen. Während die einen Ge-meinden gute bis hervorragende Arbeiten mit Kindern führen, üben andere den Krebsgang in dieser Alters-stufe. Insbesondere mit ihnen wird Miriam Hauri den Versuch wagen, sie für neue Möglichkeiten im Bereich der Kinder- und Teenagerarbeit zu gewinnen.

Bundesleitung beurteilt ihre Arbeit

Was wurde im vergangenen Jahr erreicht? Wie wurde gearbeitet? Gibt es Verbesse-rungsmöglichkeiten? Die Bundesleitung wer-tete ihre Arbeit aus. Im ersten Jahr war wichtig, dass zunächst alle Dos-siers auf den Tisch kamen: Sitzungen, Leitbild, Struk-turen, Theologie, Sekretariat, Finanzen, Kontakte zu den Gemeinden, Kinder- und Jugendarbeit, Konferen-zen, Medien- und Verlagsarbeit usw. Für die meisten der Bundesleitungsmitglieder ging es darum, den Bund ETG erst einmal kennen zu lernen. Die Zusam-menarbeit als Team, in der jeder seine Aufgaben erkannte, war effizient und angenehm. Sitzungsleiter Bernhard Ott erhielt viel Lob - auch für die frühzeiti-gen Einladungen, bei denen sich jeder noch mit sei-nen Anliegen einbringen konnte. "Wir lebten auch ein wenig vom Wohlwollensvorschuss. Die Stunde der Bewährung wird noch kommen", formulierte er.

Die hohe Sitzungskadenz wurde für die Einarbei-tungszeit als nötig erachtet, in der Zukunft möchte man mit je drei Sitzungen im Frühjahr und im Herbst sowie einem zweitägigen Termin auskommen. Für das nächste Jahr plant die Bundesleitung einen theologischen Jahresschwerpunkt. Vorgeschlagen ist zurzeit das Thema "Taufe und Mitgliedschaft".

31. Oktober: Konferenz für Verkündigung zu Predigtreihen

Die Verkündigung des Evangeliums will gut geplant sein. - Bei Predigtserien hört das Zusammenpflastern in letzter Minute auf. Am Samstag, 31. Oktober 2009 denken Prediger und Predigerinnen in der ETG Bachenbülach darüber nach, wie sie eine Predigtserie planen könnten. Sol-cherart Vorausschauen will den Fokus richtig setzen: Was gut ist, was die Not wendet, was aufbaut und was darauf achtet, dass die Gemeinde geistlich geför-dert wird. Nach einem Plädoyer für die strategische Predigtplanung und verschiedenen Praxisbeispielen folgt das Programm dem Hauptaspekt, eben dem Planen einer Predigtreihe.

Ideal ist natürlich, wenn Gemeinden mit ihren ganzen Teams von verkündigenden Personen erscheinen. Die Tagung ist so konzipiert, dass vor Ort geplant und geübt werden kann. So profitieren im Praxisteil alle. Das Programm beginnt ab 9.30 Uhr und endet um 16.30 Uhr.

Deutsche ETG-Gemeinden wollen in Evangelische Allianz

Als so genanntes "nahe stehendes Werk" möchten sich die ETG-Gemeinden in die Deutsche Allianz aufnehmen lassen. Hartmut Steeb, Generalsekretär der Deutschen Evan-gelischen Allianz (DEA), freut sich auf Zuwachs, wie er kürzlich an einer Tagung in Aarau gegenüber dem ETG-Medienbeauftragten, Fritz Herrli, bemerkte. Die acht deutschen Gemeinden des Bundes ETG sind eingeladen, an der Allianzgebetswoche sowie ande-ren Aktionen der DEA teilzunehmen. Dieter Trefz ist zudem daran herauszufinden, wie sich die ETG-Gemeinden der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Deutschland anschliessen könnten.

Zivildienst in der ETG kein Thema?

Die Auseinandersetzung mit Militärdienst und Waffengewalt bzw. der Alternative des Zivil-dienstes scheint eher eingeschlafen zu sein. Andreas Gut (ETG Bern) und Stefan Oppliger (ETG Diessbach) haben ein gemeinsames Anliegen. Sie haben bemerkt, dass sich die jungen Männer in der ETG kaum mehr mit dem Thema Militärdienst bzw. der Alternative des Zivildienstes auseinandersetzen. Dies möchten sie ändern und erhalten die Unterstüt-zung der Bundesleitung. Zunächst soll die ETG-Broschüre zum Thema überarbeitet werden. Ausser-dem schlägt die Bundesleitung vor, die Information anlässlich von Jugendtagungen "an den jungen Mann" zu bringen.

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