Geschichte
Die Geschichte der ETG wurde von Albert Märki verfasst, mit Beiträgen von Hans Bräker und Bernhard Ott. Sie ist in fünf Aspekte aufgeteilt:
I. Die Gründung der Gemeinschaft Evangelisch Taufgesinnter
II. Die Ausbreitung unserer Gemeinschaft
III. Konsolidierung (ca. 1860 - 1950)
IV. Der Weg unserer Gemeinschaft seit dem zweiten Weltkrieg
V. Theologie der ETG im Wandel der Zeit (von 1830 bis heute)
Vorwort
Wir glauben, dass Christus allein das Haupt der Gemeinde, auch der unsrigen, ist.
Bei der Aufzeichnung der Geschichte unserer Gemeinschaft erkennen wir die Barmherzigkeit des Herrn und seine gnädige Führung. Trotz Fehlern und Irrungen hat er unseren Gemeinden immer wieder durchgeholfen. Diese Tatsache soll uns anspornen, Jesus Christus allein ins Zentrum unserer Gemeinschaft zu stellen. Alles Denken, Urteilen und Tun möge auf Jesus Christus als Bezugspunkt ausgerichtet sein.
Da die Entstehung und Ausbreitung unserer Gemeinschaft im Buch von Hermann Rüegger "Die Evangelisch Taufgesinnten" ausführlich festgehalten ist, legt unser geschichtlicher Abriss das Schwergewicht auf die Zeit seit dem Ende des zweiten Weltkrieges.
"Gemeinschaft Evangelisch Taufgesinnter" war die Bezeichnung unserer Gemeinschaft im deutschsprachigen europäischen Raum. Seit etwa 20 Jahren nennen sich die meisten unserer Gemeinden "Evangelische Täufergemeinde". Diese neue, sprachlich korrektere Bezeichnung dürfte sich mit der Zeit für alle Gemeinden unserer Denomination durchsetzen.
"Nazarener" ist der Name für unsere Gemeinden in Osteuropa. In den USA und in Kanada tragen sie die Bezeichnung "Apostolic Christian Church", und in Argentinien, Paraguay und Uruguay nennen sie sich "Iglesia Nazarena Apostolica Christiana".
Hans Bräker hat sich um diese Schrift sehr bemüht. Ich bin ihm dafür dankbar. Die Kapitel 8 und 9 stammen aus seiner Feder. Bernhard Ott hat den 5. Abschnitt "Theologie der ETG im Wandel der Zeit" verfasst. Herzlichen Dank für diesen wertvollen Beitrag.
Die unterschiedliche Schreibweise der einzelnen Verfasser wurde bewusst belassen. Darin zeigt sich das persönlich verschiedenartige Erleben der eigenen Geschichte.
Dieser kurze geschichtliche Abriss erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Er soll aber die wichtigsten geschichtlichen Linien der Entwicklung unserer Denomination aufzeigen.
Mai 1995 Albert Märki